Wie Sie sich auf eine Bewerberpräsentation vorbereiten können

Gerade für die Besetzung von Führungsrollen sind Bewerberpräsentationen häufig ein wichtiger Schritt hin zur engeren Auswahl.

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28 May, 2024

Viele Arbeitgeber setzen auf ein Vorstellungsgespräch in Form einer Präsentation, die einen besseren Überblick über Ihre Eignung im Vergleich zu (oder kombiniert mit) einer klassischen Frage-Antwort-Runde liefert. Eine Präsentation gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wissen, Ihre Berufserfahrung und Ihre Kommunikationsstärke, aber auch Ihre allgemeine Organisationsfähigkeit und Gewissenhaftigkeit zu demonstrieren.

Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie Ihre Bewerberpräsentation ein voller Erfolg wird.

Vorbereitung Ihrer Bewerberpräsentation

Ihre Präsentation sollte maximal zehn Folien umfassen, der Inhalt kurz und prägnant sein. So stellen Sie sicher, dass Ihre vorgetragenen Informationen im Gedächtnis der Zuhörenden bleiben. Auch können Sie sich so leichter von den anderen Bewerber:innen abheben.

  • Verwenden Sie unterschiedliche visuelle Elemente, um Ihre Punkte zu unterstreichen: Grafiken, Statistiken, Diagramme, Videoclips und Bilder können größere Textpassagen unterbrechen dafür sorgen, dass Zuhörende aufmerksam bleiben.

  • Verwenden Sie Zitate von führenden Branchenfachkräften und/oder Forschungsveröffentlichungen. Damit können Sie eigene Argumente unterstreichen und Ihr Bewusstseins für geschäftliche Zusammenhänge demonstrieren.

  • Setzen Sie das Farbschema oder das Logo des Unternehmens in Ihrer Präsentation ein. Das zeugt von Ihrem Markenbewusstsein und zeigt, dass Sie sich im Voraus mit dem Unternehmen beschäftigt haben.

  • Denken Sie an eine sorgfältige Rechtschreib- und Grammatikprüfung – selbst kleine Fehler können vom Inhalt Ihrer Präsentation ablenken.

Tipps für Ihren Vortrag

  • Zeigen Sie bei Ihrer Präsentation Selbstbewusstsein und Enthusiasmus. Achten Sie auf eine klare Ausdrucksweise, halten Sie Augenkontakt und nutzen Sie eine offene Körpersprache.

  • Ganz wichtig: üben, üben, üben. Ihre Präsentation sollte gut eingeübt sein, sodass Sie mit dem Aufbau vertraut sind und einen flüssigen Vortrag halten können.

  • Erscheinen Sie frühzeitig zum Termin, um alles für Ihre Präsentation vorbereiten zu können und die erste Nervosität zu überwinden.

  • Machen Sie sich mit PowerPoint und der Präsentationstechnik vertraut. Sie sollten wissen, wie die vorhandene Ausrüstung (Projektor, Bildschirm und/oder Fernbedienung) zu bedienen ist, bevor Sie mit Ihrem Vortrag beginnen, sodass es währenddessen zu keinen unangenehmen Unterbrechungen kommt.

  • Bewahren Sie mehrere Kopien Ihrer Präsentationsdatei auf. Senden Sie die Datei per E-Mail an die/den Personalverantwortliche:n und sich selbst und bringen Sie sie auf einem USB-Stick sowie in Papierform mit zum Termin. Dann sind Sie gut für den Fall gerüstet, dass es Probleme mit der Originaldatei gibt.

  • Halten Sie sich an die zeitlichen Vorgaben. Wurde Ihnen kein zeitlicher Rahmen genannt, sollte Ihre Präsentation etwa zehn Minuten dauern. Messen Sie Ihre Zeit, wenn Sie die Präsentation einüben, um sicherzustellen, dass Sie innerhalb der für Sie vorgesehenen Zeit bleiben. Wenn Sie Ihre Präsentation inhaltlich kürzer müssen, streichen Sie die schwächsten oder weniger relevanten Punkte.

  • Seien Sie auf alles gefasst. Vielleicht haben Sie Ihren Vortrag auf eine bestimmte Weise eingeübt, doch das heißt nicht, das Ihre Zuhörenden entsprechend reagieren werden. Seien Sie darauf vorbereitet, dass man Sie für Rückfragen unterbricht oder bittet, näher auf bestimmte Punkte einzugehen.

Vorlage: 10-minütige Bewerberpräsentation

Unten sehen Sie eine Vorlage für den Aufbau einer Bewerberpräsentation. Sie können die Vorlage als Grundgerüst nutzen und je nach der Aufgabe, die Ihnen von der Personalabteilung gestellt wurde, anpassen und umordnen.

1. Folie: Einleitung – Nennen Sie die Vorgaben, die Ihnen gemacht wurden, und gehen Sie auf den Aufbau Ihrer Präsentation ein, damit die Zuhörenden wissen, was sie erwartet

2. Folie: Über Sie – Stellen Sie Ihre Berufserfahrung, Ihre Fähigkeiten und Ihre Arbeitsweise in detaillierter Form da

3. Folie: Unternehmensgeschichte – Präsentieren Sie eine kurze Zusammenfassung der Unternehmensgeschichte und aller Meilensteine und Auszeichnungen (sofern relevant)

4.–7. Folie: Aufgabenstellung – Beantworten Sie die Ihnen zugewiesenen Fragen und nennen Sie mögliche Vorzüge und Einschränkungen Ihrer Vorschläge

8. Folie: Fragen & Antworten – Fügen Sie hier eine Folie mit dem Titel „Fragen & Antworten“ ein, um kurz zu pausieren und Gelegenheit für Rückfragen zu bieten

9. Folie: Schlussfolgerung – Fassen Sie die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen, nennen Sie Ihre Entscheidung und erklären Sie Ihre Gründe

10. Folie: Persönliche Erfolge – Beenden Sie Ihre Präsentation mit einer kurzen Darstellung Ihrer Errungenschaften, die zeigen, dass Sie auch in der neuen Rolle erfolgreich wären

Mit diesen Schritten sollten Sie Ihre Bewerberpräsentation erfolgreich meistern!

Aktuelles

Fragengenerator für Vorstellungsgespräche – das neue Reed AI Tool
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Fragengenerator für Vorstellungsgespräche – das neue Reed AI Tool

Wie Recruiter und Personalverantwortliche von unserem neuen Tool profitieren

Sorgfältig vorbereitete Fragen sind das A und O, wenn es darum geht, Fähigkeiten, berufliche Erfahrungen und die grundsätzliche Eignung von Bewerber:innen für eine Stelle zu bewerten.

Wenn Sie auf der Suche nach guten Fragen für Recruiter oder Personalverantwortliche sind, kann Ihnen unser Fragengenerator im Handumdrehen eine breite Auswahl an umfassenden Fragen zusammenstellen, aus der Sie die Fragen mit der größten Relevanz und Wirkung für Ihre Situation wählen können.

Unser Tool nutzt fortschrittliche KI-Algorithmen, um eine Liste an Fragen für Ihre Bewerber:innen zu erstellen, die an die jeweiligen Anforderungen der Stelle und Ihres Unternehmens angepasst sind. Nutzen Sie das Tool für relevante, wirkungsvolle und umfassende Fragestellungen, mit denen Sie die Stärken und Schwächen Ihrer Bewerber:innen gezielt analysieren können. Unser zeitsparender Fragengenerator für Vorstellungsgespräche sorgt dafür, dass Sie die richtigen Fragen stellen und die am besten geeignetsten Bewerber:innen für Ihre offenen Stellen finden.

Branchen- und rollenspezifische Anpassung der Fragen

Unser Fragengenerator für Vorstellungsgespräche erstellt eine individuelle Auswahl an Fragen für jede beliebige Position und Branche und auf verschiedenen Verantwortungsebenen – vom Berufseinstieg bis zur Führungsetage.

Unterstützt Recruiter und Führungskräfte, bessere Fragen für das Vorstellungsgespräch zu finden

Der KI-gestützte Fragengenerator stützt sich auf die drei von Ihnen als am wichtigsten bewerteten Soft Skills und sucht gemäß Ihren Personalanforderungen vielversprechende Fachkräfte, die Ihr Team ideal ergänzen.

Zeiteinsparung für Personalverantwortliche

Wo früher mehrere Stunden Recherche im Internet erforderlich waren, um passende Fragen für das Vorstellungsgespräch zusammenzustellen, benötigen Sie nun maximal fünf Minuten.​

Was zu einem Anforderungsprofil gehört
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Was zu einem Anforderungsprofil gehört

Der erste Schritt ist, mit klaren, wahrheitsgemäßen Informationen über die verfügbare Stelle für die Position zu werben. Hierzu gehört neben der Stellenbeschreibung ein Anforderungsprofil.

Es ist wichtiger Bestandteil der Hilfsmittel, mit denen Personalverantwortliche ihrer Arbeit nachgehen. In einem Anforderungsprofil können Sie die Eigenschaften festlegen, die ideale Bewerber:innen besitzen sollten, etwa bezüglich ihrer Ausbildung, vorheriger Berufserfahrung und aller weiteren Merkmale, die für eine erfolgreiche Besetzung der Rolle wichtig wären.

„Viele Unternehmen stützen sich nur auf das Stellenprofil, also die enthaltenen Aufgaben, und nicht auf die Person, die eigentlich gesucht wird. Angesichts der immer höheren Nachfrage nach Fachkräften machen mitarbeiterorientierte Unternehmen aber genau das – nach Menschen suchen.“

Chris Adcock, Geschäftsführer von Reed Technology

Fünf gute Gründe für ein Anforderungsprofil:

  1. In den Vorstellungsgesprächen können Sie konkreter auf die Anforderungen eingehen und der gesamte Prozess rund um die Gespräche kann verschlankt werden.

  2. Bewerber:innen können sich vorab mit den Anforderungen vergleichen und entscheiden, inwieweit sie für die Position und Ihr Unternehmen geeignet sind. Das heißt, sie können ihre persönliche Eignung für die Stelle bewerten, anstatt nur ihre fachliche Kompetenz einzuordnen.

  3. Es unterteilt die persönlichen Voraussetzungen, die für den Arbeitgeber wichtig sind, in zwei Kategorien: „erforderlich“ und „wünschenswert“. Somit lässt sich präzise darstellen, wonach der Arbeitgeber sucht und inwiefern die Bewerber:innen diese Kriterien erfüllen.

  4. Es unterstreicht die Chancengleichheit innerhalb des Recruiting-Umfeldes des Unternehmens. Das Verbot von Diskriminierung ist im Gesetz klar geregelt. Mit einem Anforderungsprofil stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Bewerber:innen anhand der für die Position relevanten Fähigkeiten bewerten;

  5. also anhand einer einheitlichen Liste von Prioritäten, die im Voraus festgelegt wurden. Voreingenommenheit, Vorurteile und persönliche Motive, die für eine erfolgreiche Personalbeschaffung oft Hindernisse darstellen, lassen sich damit leichter vermeiden.

Was das Anforderungsprofil umfassen sollte

Nachfolgend sehen Sie einige Bespiele für die Art von Informationen über Bewerber:innen, die für das Anforderungsprofil relevant sein können. Überlegen Sie, welche Anforderungen für die zu besetzende Stelle angemessen sind – und welche nicht! Für manche Positionen gibt es zum Beispiel rechtliche Vorgaben, etwa ein bestimmtes Ausbildungsniveau oder konkrete Qualifikationsnachweise. Wenn Sie sich zu den Anforderungen in Ihrer Branche beraten lassen möchten, wenden Sie sich gerne hier an ein Mitglied unserer Beratungsteams. Ohne das entsprechende Wissen können hier kritische Fehler passieren, gehen Sie deshalb besonders sorgsam vor.

  1. Errungenschaften – z. B. Qualifikationen, Berufserfahrung, vorausgegangene Beschäftigungen

  2. Soft Skills – z. B. Beziehungsaufbau, Rhetorik, Zeitmanagement

  3. Stellenspezifische Fähigkeiten – z. B. Anwendung unterschiedlicher Software oder Programme, Teammanagement

  4. Charaktereigenschaften – z. B. proaktives Auftreten, Geduld, Motivation, Auge fürs Detail

  5. Körperliche Eignung – z. B. Körpergröße, Sehkraft (Achtung: Diese Kriterien müssen nachweislich für die Ausführung der stellenspezifischen Aufgaben erforderlich sein und dürfen keine reine Präferenz sein.)

„Wenn Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber ähnliche Ziele verfolgen, den gleichen Berufsethos haben und ihre Arbeit ähnlich erfüllend finden, werden die Arbeitnehmer:innen langfristig hohes Engagement und Loyalität zeigen.“

Claire Harvey, Geschäftsführerin von Reed

Tipps für Verfasser

  • Bleiben Sie realistisch

    Es ist selten, dass Bewerber:innen wirklich alle Kriterien erfüllen. Überlegen Sie sich also im Voraus, welche Anforderungen zwingend erforderlich sind und welche Sie wünschenswert finden.

  • Finden Sie Ihre fachlichen Lücken

    Besonders erfolgreiche Teams zeichnen sich dadurch aus, dass jedes Mitglied individuelle Fähigkeiten mit in die Abteilung bringt. Überlegen Sie, ob es intern Schwachstellen gibt und beschreiben Sie diese im Abschnitt der wünschenswerten Fähigkeiten.

  • Überlegen Sie, wie Sie die Kriterien bewerten werden

    Können die Bewerber:innen die gewünschten Anforderungen durch einen Test nachweisen oder im Vorstellungsgespräch demonstrieren, wenn Sie sie danach fragen? Sollte Ihnen selbst kein Beispiel einfallen, wäre es unfair, dies von den Bewerber:innen zu erwarten.

  • Finden Sie den richtigen Ton

    Lassen Sie das Anforderungsprofil von einer oder zwei weiteren Personen überprüfen, um sicherzustellen, dass Sie alle Punkte angemessen formuliert haben und Ihre Wortwahl keinen Anstoß erregt.

Machen Sie das Onboarding leichter

Haben Sie Ihre Wahl getroffen, gestaltet sich das Onboarding und die Einarbeitung viel einfacher, da sie dank des Anforderungsprofils wissen, welche Kriterien der neue Mitarbeitende bereits erfüllt. Wenn Sie beispielsweise ausdrücklich nach Bewerber:innen mit exzellenten EDV-Kenntnissen gesucht haben, müssen Sie später womöglich nur eine kurz Einführung in das IT-System Ihres Unternehmens geben. Auch kann Ihnen das Anforderungsprofil helfen, passende Schulungs- und Entwicklungspläne zu erstellen, wenn neue Mitarbeitende bestimmte wünschenswerte Fähigkeiten (noch) nicht besitzen.

Recruiting-Agenturen sind auf die Erstellung solcher Anforderungsprofile spezialisiert. Nehmen Sie gerne Kontakt zu einem Mitglied unseres Expertenteams auf, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie passende Bewerber:innen finden, die Ihre Geschäftsziele näher rücken lassen.

Wie Sie sich auf das zweite Vorstellungsgespräch vorbereiten können
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Wie Sie sich auf das zweite Vorstellungsgespräch vorbereiten können

Wie sich das zweite Vorstellungsgespräch vom ersten unterscheidet

Je nach Unternehmen und Position, für die Sie sich beworben haben, ging es beim ersten Vorstellungsgespräch möglicherweise nur darum, bestimmte Kriterien auf einer Liste abzuhaken, die von der Personalabteilung abgefragt wurden. Oftmals soll lediglich sichergestellt werden, dass Sie zur Stellenbeschreibung passen und die Angaben auf Ihrem Lebenslauf der Wahrheit entsprechen.

Nun kommt es also darauf an, Ihren Gegenüber wirklich von sich zu überzeugen.

Das zweite Vorstellungsgespräch ist eine ideale Gelegenheit, Ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, konkrete Nachweise Ihrer Leistungen in früheren Jobs zu liefern und sich vor allem derart überzeugend zu präsentieren, dass Sie die anderen Bewerber:innen in den Schatten stellen. Damit Ihnen das gelingt, sollten Sie ...

Sorgfältig planen

Verlassen Sie sich niemals darauf, dass der zweite Termin am gleichen Ort wie das erste Vorstellungsgespräch stattfindet. Größere Unternehmen haben meist mehrere Büros, also überprüfen Sie ganz genau, wann und wo Sie erwartet werden. Wenn Sie eine weitere Anreise haben und die Gegend nicht kennen, testen Sie den Weg bereits am Vortag (idealerweise zu einer ähnlichen Uhrzeit), um auf mögliche Umleitungen, Bauarbeiten oder Verkehrsstoßzeiten vorbereitet zu sein.

1) Überlegen Sie, was Sie anziehen möchten

Wenn Sie mit Ihrer Kleidung einen guten ersten Eindruck machen möchten, Ihr Lieblingsoutfit aber gerade noch in der Wäsche ist, sollten Sie sich eine Alternative bereitlegen.

Denken Sie auch daran, dass Sie kleidungsmäßig nicht nachlassen sollten, nur, weil Sie die erste Runde überstanden haben. Tragen Sie gepflegte Businesskleidung, die für den Bereich angemessen ist, für den Sie sich bewerben. Wenn Sie dabei ein wenig Hilfestellung benötigen, hilft Ihnen das hier weiter:

2) Machen Sie Ihre Hausaufgaben

Mit hoher Wahrscheinlichkeit treffen Sie beim zweiten Termin auf andere Gesprächspartner:innen. Das können Fachkräfte aus Ihrem Bereich oder auch künftige Vorgesetzte sein, die Ihnen weitere Fragen stellen möchten. Finden Sie (wenn möglich) heraus, wer am Gespräch teilnehmen wird, und informieren Sie sich auf LinkedIn über diese Personen.

Sehen Sie sich ihre Kompetenzen an, überlegen Sie, was diese Personen ausmacht, und bereiten Sie sich dementsprechend auf das Treffen vor. Das kann bedeuten, sich bestimmtes fachliches Wissen erneut ins Gedächtnis zu rufen oder einfach gemeinsame Gesprächsthemen zu finden. Eine sorgfältige Vorbereitung hilft Ihnen auf jeden Fall, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen und den richtigen Draht zu Ihrem künftigen Arbeitgeber zu finden.

3) Lassen Sie das letzte Gespräch noch einmal Revue passieren

Seien Sie ehrlich: Hätten Sie beim ersten Vorstellungsgespräch irgendetwas besser machen können? Eventuell haben Sie eines Ihrer überzeugendsten Argumente vergessen oder hätten sich gewünscht, für einige der Standardfragen prägnantere Antworten parat zu haben? Nehmen Sie sich bewusst Zeit, das Gesagte noch einmal durchzugehen.

Wenn es zeitlich möglich ist, dann arbeiten Sie an dem, was Sie hätten besser machen können – sei es bezüglich Gesprächsmethoden oder Ihrem Wissen über aktuelle Branchenentwicklungen. Sich mit Ihrem bisherigen Auftreten auseinanderzusetzen kann eine gute Grundlage dafür sein, sich beim nächsten Termin von den Mitbewerber:innen abzuheben.

4) Überlegen Sie sich eigene Fragen

Nervosität gepaart mit einer ungewohnten Umgebung sorgt bei vielen Bewerber:innen dafür, dass sie sich nach dem Gespräch nur schlecht an die Einzelheiten erinnern können. Falls Ihr Gegenüber etwas angesprochen hat, das Sie nicht richtig verstanden haben, oder Sie eigene Fragen vergessen haben, machen Sie sich Notizen und prägen Sie sich diese gut ein. Egal, wie Sie sich diese beim Gespräch wieder in Erinnerung rufen möchten: Verschaffen Sie sich auf jeden Fall die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen.

5) Ist die Stelle wirklich die richtige für Sie?

Das zweite Vorstellungsgespräch dient nicht nur Ihrem potenziellen Arbeitgeber. Vielmehr gibt es Ihnen die Möglichkeit, jede Menge Fragen zu stellen. Sie können Ihre Begeisterung für die Stelle zum Ausdruck bringen, aber auch noch mehr über das Unternehmen erfahren. Angefangen dabei, warum die Stelle frei geworden ist, bis hin zur Vision, die das Unternehmen verfolgt, sollte Ihnen das Gespräch zeigen, ob die Stelle wirklich die richtige für Sie ist.